| Auch ohne Moos was los |
| Sonntag, den 01. Februar 2009 um 12:22 Uhr | |||||
Seite 1 von 3 Einsatzmöglichkeiten von PLM mit modellbasierender SOA
Eine schnell implementierbare PLM-Software, die sich flexibel in bestehende Unternehmenslösungen integrieren lässt, externe Partner unkompliziert einbindet und dazu noch ohne nenneswerte Anfangsinvestitionen auskommt, das klingt wie eine Beschreibung aus einem Werbeprospekt, ist aber mit dem heutigen Stand der Technik längst machbar.
Aras hat vor einigen Jahren mit der Entwicklung einer PLM-Software begonnen. Entstanden ist die Lösung Aras Innovator - eine Open-Source-Applikation für PLM, die neue Internet- und Integrationstechnologien nutzt. Mit Version 9 von Aras Innovator kommt erstmals eine modellbasierende SOA-Lösung für PLM zum Einsatz, die mehrere Sprachen in nur einer Programminstanz unterstützt und zudem sämtliche Programmfunktionen als Web-Service anbietet. Eine Integration in eine bestehende Business-Software lässt sich dadurch erheblich beschleunigen. Darüber hinaus setzt die Software auf Mircosoft-Technologien wie dem .NET-Framework, Microsoft Server 2008 und Microsoft SQL Server 2008. Für Unternehmen bedeutet dies minimale Einstiegskosten in ein PLM-Projekt und beherrschbare Technologien.
SOA als ideale Basis für PLM
Das Konzept der serviceorientierten Architektur (SOA) gibt den technologischen Rahmen vor und auf Basis von Web Services und Standards wie XML ist der Datenaustausch zwischen Geschäfts-Software zuverlässig realisierbar. Durch das Internet, eine leistungsfähige Datenverschlüsselung und abhörsichere VPNs (Virtual Private Networks) ist die Anbindung entfernter Standorte, externer Ingenieurbüros und asiatischer Produktionsstätten an die eigenen betriebsabläufe ebenfalls möglich. Doch wie sieht es mit der finanziellen Seite aus? In der Regel entstehen für neue Software-lizenze hohe Anfangsinvestitionen. Scheitert die Neueinführung einer Unternehmenslösung, sind die Lizenzkosten praktisch in den Sand gesetzt. So mancher IT-Verantwortliche fürchtet daher mehr das finanzielle Risiko als die technologische Herausforderung. Die Einführung einer neuen Software ist jedoch nur der erste Schritt. Ebenso wichtig ist, dass die IT-Spezialisten bestehende Betriebsabläufe der Fachabteilungen schnell und effizient in der PLM-Lösung modellieren können. Auch hier zeichnet sich ein Trend ab, denn in der Vergangenheit war der Einsatz von PLM primär von der IT gesteuert: Eine neue PLM-Software hatte darüber entschieden, wie die Geschäftsprozesse der Produktions- und Ingenieursbereiche auszuriochten waren. Eine neue Software-Generation bringt jetzt die notwendige Flexibilität mit, um bestehende Abläufe im System abzubilden - ohne Programmierkenntnisse und direkt von der Fachabteilung aus. |




