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  Konfigurationsmanagement  
       
  Definition Konfigurationsmanagement (KM):  
       
  KM ist eine Disziplin, die technische und administrative Vorschriften und Überwachungsprozesse in den folgenden Fällen einsetzt:  
  bei der Identifikation und Dokumentation von funktionellen und physikalischen Merkmalen eines Teils unter Konfigurationskontrolle 
  bei der Kontrolle von Änderungen an diesen Merkmalen  
  beim Verfolgen und Aufzeigen von Änderungsstatus und Produktdaten  
  bei der Überprüfung der Erfüllung von Spezifikationen und anderen vertraglichen Anforderungen  
       
  Konfiguration im Sinne von ISO 10007 Para. 3.1 bedeutet die funktionelle und physikalische Beschreibung eines Produktes, so wie es in der technischen Dokumentation definiert ist. Als Produkt wird deshalb jede Art von Material verstanden, das im Rahmen eines Projektes produziert wird. Ein Projekt ist die Summe einzelner Aufgaben in einer vordefinierten Reihenfolge, Beziehung und in einem zeitlichem Rahmen. Jede einzelne Aufgabe hat ein bekanntes Ergebnis. Ein Projekt deckt sowohl einfache Studien ab, deren Ergebnis reine Dokumentation ist, sowie die Umsetzung komplexer Systeme, wie z.B. Flugzeuge, Kraftwerke oder Kraftfahrzeuge. 
       
  Folglich muss man Konfigurationsmanagement (KM) als Überwachung und Kontrolle von sowohl der funktionellen als auch der physikalischen Konfiguration eines Produktes während seines gesamten Lebenszyklus verstehen. KM ist eine Managementdisziplin, die technische und administrative Vorschriften einsetzt bei der Entwicklung, der Produktion und der Unterstützung des Lebenszyklus aller unter Konfigurationskontrolle stehenden Artikel. 
       
  Vorteile:  
  Einhalten von internationalen Standards, wie z.B. ISO, DoD, MIL oder "best practices" wie CMII  
  Alle notwendigen Informationen für den gesamten Betrieb sind jederzeit abrufbar  
  Dokumentation aller Änderungen, Ein- und Ausbauten an einem Produkt während seines gesamten Lebenszyklus 
  Nachweisbarkeit im Falle von Produkthaftung  
  Bearbeitung von übergreifenden Daten  
       
  Studien der Industrie zeigen, dass eine konsequente Anwendung von Konfigurationsmanagement-Regeln und -Prozessen die Zeit von der Einführung eines Änderungsantrags bis zu seiner Ausführung auf die Hälfte reduziert. Das führt zu einer Kostenreduzierung von 32%.  
       
  Mehr Änderungen können kontrolliert und eingearbeitet werden, was zu einer Verbesserung des gesamten Produktes führt. Alle diese Verbesserungen können mit derselben Anzahl an Personal erreicht werden. 
       
  usb hat sein Know-how und seine Erfahrung bereits in zahlreichen Projekten eingebracht und dabei Kunden vorteilhaft unterstützen können. Das gilt nicht nur für den Bereich Konfigurationsmanagement, sondern auch für Anforderungsmanagement und Traceabilty.  
       
  Ziele:  
  Ständige Kontrolle über den spezifischen Bauzustand eines Produktes  
  Verbesserung der Qualität 
  Aktive Überwachung von Änderungen anstatt Änderungen ausgeliefert zu sein  
  Kostengünstiges Projektmanagement 
  Harmonisierung von projekt- und organisationsspezifischen Verfahren  
  Korrekte Definition von Artikeln, die von Änderungen betroffen sind (d.h. Designdokumente, Verträge, Teile und Werkzeuge)  
  Umfassende und komplette Änderungshistorie  
  Komplette Designanforderungen pro Endprodukt  
  Nachweisbarkeit zwischen Vertragsänderungen, die verschiedene Ebenen betreffen  
  Vermeidung von Datenredundanzen bei verteilter Verarbeitung  
  Ständige Aufzeichnung des produktspezifischen Design/Build-Zustands, sowie dem Nachweis von Abweichungen  
       
  Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.  
 
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